Honduras - Putsch und Widerstand

Ende Juni 2009 kam es in Honduras zu einem Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Manuel Zelaya. Seither ist das mittelamerikanische Land nicht zur Ruhe gekommen.

Eine starke Widerstandsbewegung und der Druck der lateinamerikanischen Staaten hat nach knapp zwei Jahren die Rückkehr Zelayas erzwungen. Aber die Putschisten sind nach wie vor an der Macht und der Konflikt im Land setzt sich fort.

Die inzwischen gut organisierte Demokratiebewegung drängt weiterhin auf demokratische Reformen und die Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung. Der Versuch, das Grundgesetz zu ändern, hatte 2009 zum Sturz Zelayas geführt.

In Deutschland hat der Staatsstreich vor allem wegen der Haltung der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung (FNSt) für Kontroversen gesorgt. Die FNSt hatte von ihrem Büro in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa aus den Sturz der Regierung gutgeheißen.

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