Syrien: Haben Latakia nicht angegriffen

Regierung Assad und Armee treten Darstellungen der internationalen Presse entgegen
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Telesur

Moderatorin: In Syrien sind Bürger in der Stadt Latakia auf die Straßen gegangen, um den Rücktritt von Präsident Bashar Al-Assad zu fordern. Hier nun einige Details zu den Ereignissen in dieser Küstenstadt von unserem Mitarbeiter Hisham Wannous. Hisham, Du hast das Wort.

Korrespondent: Hallo und herzlich willkommen, verehrte Zuschauer. Ausländische und arabische Medien haben auf der Basis von Angaben angeblicher Augenzeugen berichtet, dass die syrische Armee die Küstenstadt Latakia bombardiert und dabei Kriegsschiffe sowie Panzer eingesetzt hat. Besonders sei der Stadtteil Al Ramel im Süden dieser Küstenstadt attackiert worden. Dabei seien 31 Zivilisten ums Leben gekommen und zahlreiche Bewohner dieses Wohnviertels verletzt worden. Die syrischen Behörden und militärische Quellen hingegen gaben bekannt, dass Latakia zu keinem Zeitpunkt unter Beschuss genommen wurde. Demnach sind Soldaten in die Stadt und ihre Wohnbezirke vorgestoßen, um die bewaffneten Gruppen zu verfolgen und blockierte Verkehrswege wieder frei zu machen.

Die bewaffneten Gruppen haben demnach Autoreifen verbrannt und massive Rauchschwaden produziert, um den Eindruck eines Bombardements der Stadt durch Schiffe und Panzer der Armee zu erzeugen. Die Operationen haben nach offiziellen Angaben zwei Soldaten und vier Bewaffneten das Leben gekostet und zahlreiche Verletzte auf beiden Seiten provoziert. Wir können zudem berichten, dass das Hilfswerk der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge, UNRWA, die mutmaßliche Attacke auf diesen Stadtteil mit vielen palästinensischen Flüchtlingen verurteilt und zugleich darum gebeten hat, Zugang zu diesem Stadtteil zu erhalten, um den Flüchtlingen aus Palästina Hilfe zukommen zu lassen. Dabei hat die syrische Regierung dem UNRWA zu keinem Zeitpunkt den Zugang oder Hilfen verwehrt.

Das ist alle Information, die wir Ihnen zu diesem Zeitpunkt bieten können. Zurück ins Studio.

Moderatorin: Vielen Dank, Hisham, bis zum nächsten Mal.

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