Proteste vor Hinrichtung von Troy Davis in den USA

Trotz der Proteste und massiver Zweifel wurde der Afroamerikaner in der Haft getötet
Video: 
Peoples Video Network

Wir sind Troy Davis! Wir sind Troy Davis! ...

Es gibt 2,4 Millionen Menschen in den Gefängnissen. Aber wo sind die Milliardäre, die Euer Geld an der Wall Street gestohlen haben? Wo sind die Drogenschmuggler? Wo sind die Killer-Cops und die Kriegsverbrecher wie George W. Bush und Dick Cheney? Warum sitzen sie nicht in der Todeszelle?

Hört mal: Jedes mal, wenn sie so etwas tun, wenn sie uns entlassen, wenn sie uns durchsuchen, wenn sie jemanden von uns töten, ihn aus er Todeszelle holen und ermorden: jedes Mal kommen wir ein Stück näher zur Revolution in Amerika. Wenn sie also Schuldige hinrichten müssen, dann sollten sie mit George W. Bush beginnen. Wenn sie Leute hinrichten müssen, dann sollen sie jene hinrichten, die Menschen in Palästina ermorden, die Menschen in Afghanistan ermorden, in Libyen und andernorts. Aber hier versprechen Terroristen, Terror zu stoppen! Und wenn sie so weitermachen, dann werden wir ihnen klarmachen, dass  in diesem Land niemand in Ruhe leben kann, bis wir Gerechtigkeit erfahren und es zu einem radikalen Wandel kommt.

Schwestern und Brüder, mein Name ist Larry Holmes vom International Action Center. Wir wollen Amnesty International danken, dass sie diese Aktion organisiert haben, um das Leben eines unschuldigen afroamerikanischen Mannes zu retten, Troy Davis. Ich weiß, dass viele von Euch gekommen sind, um die Wall Street zu besetzen, stimmt das? Und Ihr besetzt die Wall Street, damit den Menschen beigestanden wird und nicht den Banken. Ich möchte Euch wissen lassen, dass Menschen jetzt auf Euch stolz sind, die Ihr nicht einmal kennt. Denn Ihr bringt unserer Kultur ein nötiges Gut zurück: den Kampf Und es ist völlig richtig, die Machenschaften der Wall Street in Verbindung zu bringen mit dem Mord an unserem Bruder in Georgia. Ich habe keine Zeit, über alle Zusammenhänge zu sprechen, aber Ihr durchschaut das Spiel. Ihr wisst, dass die Habgier der Wall Street und rassistische Banker viel zu tun haben mit den vielen Menschen in Todeszellen und dem Versuch, unseren Bruder morgen zu ermorden. Aber wir haben nicht aufgegeben und wir sind nicht traurig. Wir werden kämpfen. Wir werden bis zum Ende kämpfen. Und wir sagen Georgia und Washington: Begeht morgen keine Gräueltat. Denn irgendwann werdet Ihr eine Gräueltat zu viel begehen. Und wenn das geschieht, werdet Ihr bekommen, was Ihr verdient: Revolutionen.

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