Die Gewinner der Invasion im Irak

Nach Abzug der US-Truppen wirken die größten Ölgesellschaften des Westens im Land.
21. 03. 2012
Video: 
telesur
Untertitel: weltnetz.tv

Obwohl die USA ihre Truppen im Dezember 2011 offiziell aus dem Irak abgezogen haben, sind die Unternehmer und größten Ölgesellschaften des Westens – Exxon Mobil, British Petroleum und Shell – im Land geblieben und haben sich des irakischen Öls bemächtigt. Die US-amerikanische Invasion verursachte mindestens 5 Millionen Vertriebene. Der versprochene Wiederaufbau hat sich nicht konkretisiert, Armut und Misere erreichen den Großteil der Bevölkerung.

Im Dezember 2011 haben die USA offiziell die Okkupation des Iraks beendet, aber die Unternehmer und größten Ölgesellschaften des Westens verbleiben auf dem Territorium. Exxon Mobil, British Petroleum und Shell operieren im Irak:

Die USA und die Mitglieder der Allianz invadierten und besetzten den Irak im Jahr 2003. Die imperialistische Maschinerie bombardierte und zerstörte alles rundherum. Der Menschenrechtsorganisation Irak Body Count zufolge sind zwischen März 2003 und Dezember 2011 mindestens 162.000 Tote registriert worden. Mittlerweile schätzt die UNO, dass 5 Millionen Irakis aus ihrem Zuhause geflohen sind. Die Allianz erreichte ihr Ziel: die Bemächtigung transnationaler Unternehmen an der Gewinnung, Produktion und am Export des Erdöls dieser arabischen Nation. Die Ölgesellschaften Exxon Mobil, Chevron Texaco, Royal Dutch Shell und British Petroleum sind bereits in Funktion.

In einer Mitteilung einer gemeinsamen Deklaration der USA und dem Irak gab das Weiße Haus bekannt, sich dazu zu verpflichten, der Nation am Persischen Golf in der Entwicklung des Energiefaktors zu helfen, das den Aufenthalt von tausenden Unternehmern und zahlreichen Firmen einschließt. Nach Schätzungen der US-Energieinformationsbehörde belaufen sich die Ölreserven im Irak auf 112 Milliarden Tonnen und gelten als die drittgrößten der Welt, hinter Venezuela und Saudi-Arabien.

Der versprochene Wiederaufbau des Iraks lässt auf sich warten. Die Versorgung mit Elektrizität, Wasser und das Gesundheitswesen für die Bevölkerung sind dürftig. Armut und Misere erstrecken sich über den Großteil des Territoriums.


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