Rebellen in Syrien hinterlassen Massengrab

Massaker wurde nach Abzug der selbsternannten Freiheitskämpfer entdeckt
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Telesur

Moderatorin: In Syrien dauern die Kämpfe zwischen der Armee und bewaffneten Aufständischen an. In Damaskus wurde nun ein Massengrab gefunden. Mindestens 22 Menschen wurden von den bewaffneten Banden ermordet, bevor diese den Stadtteil Jalda verließen. Unser Korrespondent William Parra berichtet.

Korrespondent: Das sind die Spuren des Krieges. In Jalda tragen selbst die verlassenen Straßen die Wunden der schweren Kämpfe, die um dieses Viertel im Süden der syrischen Hauptstadt Damaskus gefochten wurden.

Ohne laufende Kameras berichten Bewohner wie die selbsternannte Freie Syrische Armee sie dazu zwang, ihre Häuser zu verlassen. Die Rebellen verliehen ihrer Forderung durch Exekutionen Nachdruck.

Diese Bilder belegen die Grausamkeit der angewandten Methoden. Unter dem Schutt der zerstörten Gebäude wurden hier die Leichen von 22 Personen verscharrt.

Journalist: Hinter der Fassade der Krise Syriens verbergen sich terroristische Gruppen. Sie ermorden jeden, der sich ihren Aktivitäten in den Stadtteilen von Damaskus und den nahen ländlichen Gebieten in den Weg stellt. Zahlreiche Bewohner wurden ermordet, verstümmelt und ihre Leichen wurden verbrannt.

Korrespondent: Das Massengrab wurde gefunden, nachdem die syrische Armee das Gebiet zurückeroberte. Diese Bilder werden von den meisten großen Medienanstalten nicht übertragen.

Journalist: Die Rebellen bezahlen Informanten und sie nehmen über die Sprache Einfluss auf die Berichterstattung. So wird ein falsches, übertriebenes Bild gezeichnet, um die Regierung als verbrecherisch darzustellen.

Korrespondent: Die Straßen von Jalda sind nach wie vor wie ausgestorben. Nur ein Fünftel der Bewohner hat sich in die Häuser zurückgetraut. Die Armee hat indes Barrieren an den Zufahrtsstraßen errichtet. So soll eine Rückkehr der Contras verhindert werden.

Am Ende fielen den Contragruppen keine weiteren Bewohner von Jalda zum Opfer. Sie konnten fliehen, als sie von dem Vormarsch der selbsternannten Freien Syrischen Armee erfuhren. Mein Name ist William Parra und ich berichte aus Jalda, im Süden von Damaskus, für Telesur.

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