US-Drohnenkrieg: Die Wunden von Waziristan

Nahezu 4000 Menschen wurden bereits durch US-Drohnen in Pakistan, Jemen und Somalia getötet
Produktion: 
Paregon Films
Länge: 
00:26:06

Nahezu 4000 Menschen wurden bereits durch US Drohnen in Pakistan, Jemen und Somalia im sogenannten "Krieg gegen den Terror" getötet und über 2000 verwundet. Die US-Regierung betrachtet alle männlichen Jugendlichen und Männer im wehrfähigen Alter im Zielgebiet als potentielle "Terroristen" und "Gefahr für die Sicherheit der USA" und maßt sich das "Recht" an, diese auch "präventiv" mit Drohnen hinzurichten. Der Film "Die Wunden von Waziristan"von Madiha Tahir beschreibt den Terror, den die US-Regierungen mit ihren Killerdrohnen gegen die Bevölkerung dieser Region im Nordwesten Pakistans tagtäglich ausübt. 

Deutsche Übersetzung: Doris Pumphrey, weltnetz.tv

US-Drohnenkrieg: Die Wunden von Waziristan

PRESIDENT BARACK OBAMA: Die Einschätzung der US-Regierung und die Berichte von Nichtregierungsorganisationen über die Getöteten klaffen weit auseinander. Tatsache ist jedoch, dass durch die US-Schläge Zivilisten getötet wurden. Das ist ein Risiko in jedem Krieg. Für die Familien dieser Zivilisten können weder Worte noch Rechtskonstruktionen den Verlust rechtfertigen. Diese Todesfälle werden mich und alle in meiner Befehlskette ein Leben lang verfolgen.

MADIHA TAHIR: Wie ist das, wenn man von einem Verlust verfolgt wird? Wie geht es Deinem Bruder?

SADDAM HUSSEIN: Nicht gut, wenn er allein ist, besser wenn jemand bei ihm ist. Er denkt so viel an seine kleine Tochter, seine Liebe.

MADIHA TAHIR: Es geht nicht so sehr um die Toten, sondern darum, wie sie die Lebenden verfolgen, wie sie verweilen, an einem festhalten.

Seit 2004 bombardieren die USA Pakistan. Neun Jahre mussten vergehen, bevor in den USA die Diskussion über die Drohnenangriffe begann.

Ich habe die meiste Zeit meines Lebens damit verbracht zwischen den USA und Pakistan hin und her zu reisen. Man sieht sich im Mittelpunkt der Welt und das andere an ihrem Rand. Waziristan, wo die meisten Drohnenangriffe stattfinden, ist am Rand dieses Randes. Wie viele Amerikaner und Pakistanis, kannte auch ich dieses Gebiet kaum.

Waziristan gehört zum FATA, also dem Stammesgebiet unter Bundesverwaltung, in Pakistan und grenzt an Afghanistan. Vor fast einem Jahrhundert wurde es schon von den Briten bombardiert, als diese Indien besetzten. Die Briten nutzen die Stammesgebiete als Pufferzone. Sie bombardierten um Rebellionen zu unterdrücken. Sie nannten das "Luftpolizeidienst". Sie sagten es gäbe dort kein Gesetz, deshalb sei Gewalt notwendig.

Schrift: Im Krieg gegen wilde Stämme, die sich den Regeln der zivilisierten Kriegsführung nicht anpassen, müssen sich die Methoden und Ziele der Luftangriffe nicht unbedingt nach den Regeln des Völkerrechts richten. – Hugh Trenchard, Befehlshaber der Königlichen Air Force, 1. März 1924

Waziristan ist nur eine Tagesfahrt von der Hauptstadt entfernt, aber Checkpoints säumen die Grenze. Niemand kann dort allein hingehen. Pakistanische Sicherheitsbeamte haben hier viele Menschen umgebracht. Auch die Aufständischen. Und nun töten die amerikanischen Drohnen.

Was die Sprache betrifft: Niemand beschreibt Taktiken der Aufständischen oder des pakistanischen Militärs als "präzis". Aber genau dieses Wort wird oft in den Diskussionen über das US-Drohnenprogramm benutzt. Die Drohnenangriffe werden in der gezielten Kriegsführung als eine "saubere", "chirurgische" Taktik beschrieben. Töten soll mit Chirurgie verglichen werden: Du entfernst das Schlechte ohne das Gute zu verletzen. Keine Konsequenzen, keine Trauer, kein Verlust. Sie versprechen einen Tod, der keiner ist. Deshalb akzeptieren Amerikaner die Drohnen als Waffe, um im Jemen, Somalia und Pakistan zu töten.

Und Waziristan? Waziristan scheint unendlich weit entfernt.

Wie kann mich also etwas verfolgen, das ich nicht kannte? Nur Geister, deren Gegenwart wir fühlen, verfolgen uns. Und Tote bleiben nur präsent, wenn Lebende sich an sie erinnern.

Durch Karim ist diese Welt für mich konkret geworden. Ich habe ihn 2011 getroffen. Hier spiele ich eine Radiosendung, die ich über ihn gemacht hatte:

... Pakistan seit 2004. Sie werden von der CIA kontrolliert und sollen geheim bleiben. Die Angriffe werden von den USA weder bestätigt noch bestritten und es gibt keine Informationen über die Getöteten. Aber lokale und internationale Medien berichten über die Angriffe.

KARIM KHAN: 2009 wurde mein Haus von einer Drohne angegriffen. Mein Bruder Asif Iqbal und Sohn Hafiz Zaenullah wurden zu Martyrern. Da war noch ein Dritter ein Steinmetz, eine Pakistani. Er hieß Khaliq Dad.

Ihre Särge waren im Haus aneinandergereiht. Ihre Körper mit Wunden übersät. Später fand ich einige ihrer Finger in den Trümmern.

Mein Sohn hatte den Koran auswendig gelernt. Er war Wachmann in einer Mädchenschule and studierte für die 10. Klasse. Mein Bruder hatte einen Master-Abschluss in Englisch. Er war Angestellter der Regierung. Er liebte die Debatte, aber er war zu klein für das Rednerpult und so gaben sie ihm nur wenig Gelegenheit Reden zu halten.

MADIHA TAHIR: Einige Jahre später traf ich den Schuljungen Saddam mit seinem schüchternen Lächeln und seiner ruhigen, zaghaften Art.

SADDAM HUSSEIN: Oh sorry

MADIHA TAHIR: Ist schon okay.

Der Angriff verfehlte ihn nur knapp. Er schlief nebenan.

SADDAM HUSSEIN: Der Angriff auf mein Haus kam um 9 Uhr abends.

MADIHA TAHIR: Auf dein Haus?

SADDAM HUSSEIN: Ja.

MADIHA TAHIR: Wer starb?

SADDAM HUSSEIN: Meine Schwägerin und Nichte. Nach dem Angriff bat mich meine Mutter die Schwägerin zu holen. Ich sagte okay, ich hole sie. Ich wusste schon, dass sie tot war, wollte es aber meiner Mutter nicht sagen, weil sie weinen würde.

Nach dem Angriff, als mein Bruder nach Hause kam, fragte er nach seiner kleinen Tochter. Ich sagte, dass sie lebe. Aber er fand es heraus und geriet in einen Schock. Wir brachten ihn ins Krankenhaus. Sie gaben ihm eine Spritze. Nach ein paar Tagen brachten wir ihn in ein Krankenhaus in Peschawar. Der dortige Arzt verschrieb ihm Medikamente, die ein wenig halfen.

MADIHA TAHIR: Das ist Pakistan – und das ist Amerika. Was wäre, wenn jemand den Tod in Ihre Heimat bringt? Das ist Waziristan – und das ist New Jersey, wo ich aufwuchs. Wir waren dorthin gezogen, nachdem die Militärdiktatur anfing die pakistanische Gesellschaft zu zerstören. Die Ereignisse, die meine Eltern zur Abreise zwangen, sollten auch Waziristan Leid zufügen.

GEN. MUHAMMAD ZIA-UL-HAQ:  Die Bhutto-Regierung existiert nicht mehr. Das Land steht unter Kriegsrecht. Der Nationalrat und die regionalen Räte sind aufgelöst.

MADIHA TAHIR: Das war General Zia-ul-Haq – in den 80 iger Jahren. Pakistans Stammesgebiete wurden von den USA als Aufmarschgebiet in ihrem Krieg gegen die Sowjetunion benutzt.

PRESIDENT RONALD REAGAN: Hier sind sechs afghanische Freiheitskämpfer, darunter ein Mann, dessen Kinder zusehen mussten als seine Frau getötet wurde. Ein anderer verlor seinen Bruder in einem Tunnel.

MADIHA TAHIR: Sie verlieren immer noch Brüder. Waziristan ist nur halb so groß wie New Jersey. Wie würde sich ein neun Jahre langer Bombenhagel auf New Jersey anfühlen? Hätten Sie Angst? Wenn jemand ungestraft ihren Sohn, Cousin, oder Mann töten würden – wären Sie wütend? Sie könnten das sicherlich nicht vergessen. Es würde Sie verfolgen.

Die Briten hielten sie für Wilde. Die Amerikaner halten sie heute für Kombattanten.

AMY GOODMAN: Chris Woods, könnten Sie etwas zur umstrittenen Neudefinition von "zivilen" Opfern sagen. Wie die New York Times enthüllte, zählt Obama alle Männer im wehrfähigen Alter in einem Zielgebiet als Kombattanten.

CHRIS WOODS: Es ist äußerst merkwürdig, dass jeder getötete Mann in einem Zielgebiet als Terrorist gilt, es sei denn posthum wird das Gegenteil bewiesen.

ALYONA MINKOVSKI: U.S. Drohnen töteten acht mutmaßliche Kombattanten entlang der afghanisch-pakistanischen Grenze.

LI DONGNING: Bei einem US Drohnenangriff gegen mutmaßliche islamistische Kombattanten im Nordwesten Pakistans wurden mindestens zehn Menschen getötet.

ERIN BURNETT: Fünf Al Quaida Kämpfer wurden von US Drohnen getötet.

NIC ROBERTSON: In drei US Drohnenangriffen wurden fünf mutmaßlich Al-Quaida Kämpfer getötet.

ZAKKA JACOB: Mindestens 45 mutmaßliche Terroristen wurden in einem US Drohnenangriff getötet.

BILL O’REILLY: Jetzt schaun die sich immer so um…

KEVIN OWEN: Ein Luftangriff am Sonntag tötete fünf mutmaßliche Kombattanten.

BILL O’REILLY: Wenn wir jetzt herausfinden, dass jemand einen Bic Mac in Islamabad hat, dann ist der weg.

UNIDENTIFIED: Diese Berichte über mutmaßliche Tötung von Kindern und unschuldigen Zivilsten sind im Allgemeinen völliger Blödsinn.

MADIHA TAHIR: Das ist das Foto von Javeiras Beerdigung. Sie war nicht mal ein Jahr alt. Es gibt kaum Fotos von den Bewohnern der Stammesgebiete, deshalb machen lokale Journalisten Fotos, um ihren Tod zu dokumentieren. Ihr Tod muss bezeugen, dass sie lebten.

NOOR BEHRAM: Sieben Kinder starben in jenem Angriff, der auch ein Haus traf. 21 Menschen starben in diesem Angriff, darunter sieben Frauen und drei Kinder. Als ich ankam, lagen die Leichen überall. Dieses Kind wurde durch den Angriff getötet, auch ein oder zwei andere Kinder.

MADIHA TAHIR: Das ist Shahzad Akbar, Karim’s Rechtsanwalt. Sie haben eine Klage gegen Drohnenangriffe in einem pakistanischen Gericht eingereicht. Er sagte mir, warum es so schwer ist, dem Gericht und den Medien das Leben seiner Mandanten deutlich zu machen.

SHAHZAD AKBAR: Zum Beispiel, wenn ich mit einem Mandanten das Leben eines getöteten Verwandten darstellen will. Es gibt eben keine Fotos, die ihn zeigen als er jung war, zur Schule ging, aufwuchs oder als junger Erwachsener. Es gibt keine, weil es nicht Teil der Kultur hier ist, solche Fotos zu machen.

NOOR BEHRAM: Dies war ein Angriff in Südwaziristan. Ich sah dort Körperteile – Hände, Füße. Nach dem Drohnenangriff behaupteten die Medien so und so viele "Terroristen" seien getötet worden. Aber man fand dort nur Körperteile, man konnte nicht sagen wie viele Menschen getötet wurden. Deshalb sind die Medienberichte falsch.

KARIM KHAN: Unsere pakistanische Regierung hält sich für die vorderste Front in diesem Krieg. Nach Angriffen kommen die nur um zu sehen, ob wir völlig zerstört wurden und ob die Leichen noch ganz sind. Das ist alles.

MADIHA TAHIR: Ich bat Saifullah Khan Mehsud das Verhältnis der Regierung zu den Stammesgebieten zu erklären. Saifullah Khan ist Forscher beim FATA Forschungszentrum. Er stammt aus Südwaziristan.

SAIFULLAH KHAN MEHSUD: FATA heißt Stammesgebiet unter Bundesverwaltung. Dort herrscht ein von den Briten eingeführtes archaisches Gesetz, genannt "Frontier Crime Regulation Ac". Also, der Präsident – oder der Gouverneur im Namen des Präsidenten –bestimmt einen politischen Agenten für das Gebiet. Der hat im Grunde die gesamte legislative, exekutive und juristische Macht in seinen Händen konzentriert. Dieser politische Agent hat keinerlei Rechenschaftspflicht. Er kann jede Entscheidung allein treffen und es gibt keine Autorität, keine Behörde, die von ihm Rechenschaft verlangt.

MADIHA TAHIR: Die Bewohner der Stammesgebiete nennen dieses System aus der Kolonialzeit "schwarze Gesetze". Unter diesen Gesetzen erhielten die Bewohner erst 1996 das Wahlrecht. Die "Stammesgebiete" sind eine politische Kategorie, eine Region, die von der Vergangenheit verfolgt wird. Eine Region, in der nicht die pakistanische Verfassung, sondern immer noch Kolonialgesetze gelten, mit vier verschiedenen Sicherheitskräften, von den Milizen bis zur Armee. Die pakistanische Regierung behauptet es gäbe kein Gesetz, deshalb müsse Gewalt angewendet werden. Eine Region, die unsichtbar geblieben ist.

Und das nützt den USA und der pakistanischen Armee. Die USA haben an die pakistanischen Sicherheitskräfte Milliarden gezahlt. Beide haben Pakistan und besonders Waziristan benutzt. Im Kalten Krieg um den Kommunismus zu bekämpfen und Mujaheddin zu unterstützen und auszubilden.

REPORTER: Das ist eines der Trainingslager für afghanische Mujaheddin, die es gar nicht auf pakistanischem Boden geben dürfte. Das ist ein Widerspruch, der umgangen wird, weil sie in Gebieten sind, die nur teilweise von Pakistan kontrolliert werden – die Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan.

MADIHA TAHIR: Das soll nun die USA bei ihrer Besetzung Afghanistans unterstützen. Die pakistanischen Sicherheitskräfte, die USA und die Aufständischen, die sie erschaffen hatten, sind miteinander verbunden und zerstören seit Jahrzehnten Waziristan. Und jetzt sprengen die USA diese Region in die Luft. Warum? Sie sagen, weil dort kein Gesetz herrsche und Gewalt notwendig sei.

PRESIDENT BARACK OBAMA: Weder konventionelle Militäraktionen noch das Warten auf Angriffe bieten einen moralisch sicheren Hafen. Auch nicht das alleinige Vertrauen auf Strafverfolgung in einem Gebiet, das keine funktionierende Polizei und Sicherheitskräfte und kein funktionierendes Gesetz hat.

KARIM KHAN: Du hast mich nach dem Terrorismus gefragt. Darf ich Dich fragen, wie wird "Terrorismus" oder "Terrorist" definiert?

MADIHA TAHIR: Ich weiß es nicht, was meinst Du?

KARIM KHAN: Ich denke die größten Terroristen sind Obama und Bush mit ihren Drohnen, mit denen sie unsere Häuser bombardieren. Es gibt keine größeren Terroristen als diese beiden.

MADIHA TAHIR: Hast Du mit ihr gespielt?

SADDAM HUSSEIN: Ja. Sie hatte gerade gelernt Papa zu sagen. Sie plapperte immerzu "Papa Papa". Und nun ist sie zur Märtyrerin geworden.

Die Drohnen kreisen über unseren Köpfen, sieben oder acht.

MADIHA TAHIR: In einer Woche?

SADDAM HUSSEIN: Nein, nein! Täglich. Nachts fliegen sie sehr tief. Es ist sehr stressig. Es macht viele Leute wahnsinnig. Sie gehen zur Behandlung nach Peshawar. Wenn die Drohnen sich nähern, gehe ich in mein Zimmer, um das Geräusch auszusperren. Ich mag das Geräusch gar nicht.

MADIHA TAHIR: Noor Behram zeigt mir die Fotos der Getöteten. Ich wollte wissen, warum sie die Lebenden verfolgen. Ich sprach mit dem Psychiater Dr. Javed Akhtar. Viele Menschen, die unter dieser Gewalt in Waziristan leiden, kommen zu ihm. Er wollte nicht vor die Kamera aber erzählte mir, wie sich die Bombardierungen auf die Menschen auswirken.

DR. JAVED AKHTAR: Das was hier passiert, die Plötzlichkeit und der Aufschlag – die Drohnenangriffe, sie kommen aus dem Nichts. Innerhalb einer Sekunde wird deine Welt auf den Kopf gestellt. Sie können einen zerrissenen Körper nicht umarmen, nicht halten und weinen. Die Nachbarn, der Bruder, die Schwester oder die Frau des Toten sind ratlos. Wen können sie umarmen. Da ist kein Abschied.

MADIHA TAHIR: Was bedeutet es, vom Verlust verfolgt zu werden?

PRESIDENT BARACK OBAMA: So wie uns die zivilen Opfer im konventionellen Krieg in Afghanistan und Irak verfolgen – aber als oberster Befehlshabe muss ich diese herzzerreißenden Tragödien gegen Alternativen abwägen.

MADIHA TAHIR: Für die Heimgesuchten gibt es kein Entkommen, keine Alternativen. Der Verlust und die Trauer bleiben. In einem heimgesuchten Land, gibt es keine Toten unter den Lebenden, sondern nur Lebende unter den Toten.

SADDAM HUSSEIN: Ich fühle mich schuldig weil ich lebe. Meine Schwägerin ist tot. Warum lebe ich? Ich sollte auch tot sein, das wäre gut. Ich wünschte ich wäre an dem Tag getötet worden. Der Tot wäre besser als dieses Leben.

MADIHA TAHIR: Warum sagst du das?

SADDAM HUSSEIN: Ich habe diese Drohnenangriffe so satt. Ich kann das nicht mehr sehen, wie Unschuldige ermordet werden. Deshalb mag ich mein Leben nicht mehr. Ich studiere, aber es interessiert mich nicht mehr wirklich. Wenn ich von einem Drohnenangriff höre, bin ich den ganzen Tag krank.

KARIM KHAN: Auch wenn wir Angst haben, was können wir tun? Wir können unsere Häuser und unser Land nicht verlassen. Das geht nicht.

 US-Drohnenkrieg: Die Wunden von Waziristan

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