Kein Frieden mit EU und NATO!

Tausende auf den Straßen gegen die Eskalationspolitik in der Ukraine, die Konfrontation mit Russland und mediale Kriegshetze. Kurzdoku über die Demonstration in Berlin
02. 06. 2014

Am Wochenende fanden bundesweit Demos, Mahnwachen und Kundgebungen der Friedensbewegung zum Ukraine-Konflikt statt. Allein in Berlin waren über tausend Menschen auf der Straße. Im Fokus der Kritik stand die konfrontative Politik der NATO- und EU-Mächte gegen Russland und ihre offensive Einmischung ins politische Geschehen in der Ukraine. Insbesondere die Rolle der deutschen Bundesregierung bei der Eskalation des Konflikts und ihr Zusammenwirken mit rechten und faschistischen Kräften in der Ukraine wurde in den Redebeiträgen scharf kritisiert. 

Auf vielen Transparenten wurde außerdem einer großen Unzufriedenheit mit der Berichterstattung der „Leitmedien" über die Ukraine-Krise Ausdruck verliehen. Vor dem Hauptstadtstudio der ARD nahm der Journalist Eckart Spoo auf einer Zwischenkundgebung die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit deutlichen Worten in die Kritik. Direkt angesprochen wurde Kai Gniffke, Chefredakteur von Tagesschau und Tagesthemen: „Ein besonders übles Beispiel haben Sie uns Anfang Mai geliefert beim Mord an mehr als 40 Menschen im Gewerkschaftshaus in Odessa. Es gab eindeutiges Bildmaterial. Es war klar, wie das Gebäude mit sog. Molotow-Cocktails in Brand gesetzt worden war, wie die brennenden und erstickenden Menschen gehindert worden waren, sich zu retten, und wer das getan hatte. Sie aber verschleierten das Verbrechen mit den Worten, da sei ein Gebäude „in Brand geraten" -- als hätte jemand vergessen, vor dem Einschlafen seine Zigarette auszudrücken oder als wäre eine Sicherung durchgebrannt. „In Brand geraten" -- solche Verschleierung ist publizistische Beihilfe zum Massaker."

Für das Transkript der Ansprache von Eckart Spoo bitte auf "mehr" klicken:
 

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