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Telesur — Proteste gegen britische Kontrolle der „Falkland-Inseln“
Drei Jahrzehnte nach dem Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien flammt der Konflikt wieder auf
25.01.2012
In Argentinien hat die Gruppierung „Bewegung Evita“ zum Protest vor der britischen Botschaft aufgerufen. Die Menschen protestierten damit gegen Äußerungen des britischen Premierministers David Cameron, der Argentinien im Streit um die Malvinen-Inselgruppe „kolonialer Praktiken“ beschuldigte.
Cameron provozierte damit gleichwohl die Kritik der südlichen Staaten, die den Anspruch auf die Inseln verteidigen. Die Menschenmenge marschierte bis zur britischen Botschaft, um ihren Anspruch auf die Malvinen erneut deutlich zu machen. Die Inselgruppe wird von Großbritannien seit nunmehr 179 Jahren besetzt.
Fast 30 Jahre nach dem argentinisch-britischen Krieg unterstützten die Demonstranten die Position der Regierung in Buenos Aires, friedlich und mit Argumenten die Rückgabe einer der laut UNO letzten kolonialen Enklaven aufzulösen. Diese Forderung unterstützen auch die Staaten der Region.
Ein ausführlicher Beitrag unseres Partnerportals amerika21.de findet sich hier.
Untertitel: Harald Neuber

