Elfriede Brüning war beliebt in der DDR und wurde viel gelesen. Wie sie von der offiziellen Kulturpolitik behandelt wurde, darüber berichtet Sabine Kebir. Der Anlass: der Internationale Frauentag.
Bislang gehörte die Berliner Schriftstellerin Elfriede Brüning nicht in den Kanon bekannter DDR-Autorinnen wie Anna Seghers, Christa Wolf, Maxi Wander und Irmtraud Morgner. Mit ihren eineinhalb Millionen Büchern aber, die in der DDR verkauft wurden, erreichte Elfriede Brüning eine größere Leserschaft als einige der genannten Autorinnen. Sabine Kebir hat über sie eine mit fast 1000 Seiten sehr inhaltsreiche Biografie mit dem Titel „Frauen ohne Männer? – Selbstverwirklichung im Alltag“ verfasst. Die Marxistische Abendschule (MASCH) Bremen und das Bremer Frauenmuseum hatten Sabine Kebir am 6. März 2026 in die Villa Ichon in Bremen zu einem Vortrag mit Diskussion eingeladen. Der Anlass: der Internationale Frauentag zwei Tage später.
Begrüßung und Moderation: Arno Armgort (MASCH Bremen) und Christiane Brunßen (Bremer Frauenmuseum)