Mitglieder der israelischen Regierung brüsten sich derzeit damit, eine faschistische Politik zu betreiben. Dr. Raif Hussein als Nahost-Experte, Publizist und Dozent spricht darüber, wie die Zukunft für Israel und Palästina aussehen könnte.
Dr. Raif Hussein ist als Nahost-Experte, Publizist und Dozent heute ein international gefragter politischer strategischer Berater für viele Institutionen und Regierungen. Er war lange Jahre Präsident der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und der Palästinensischen Gemeinde in Deutschland. Das heutige Israel stelle heute ein transformiertes Land mit einer gegenüber den Gründungsjahren fundamental veränderten Ideologie, Wirtschaft und Gesellschaft dar. Die gegenwärtige Führungsschicht habe keine Schwierigkeiten damit, faschistisch genannt zu werden und sich mit dieser Bezeichnung sogar gebrüstet (z.B. von den Regierungsmitgliedern Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich). Aber, so Raif Hussein, fastische Staaten hätten erfahrungsgemäß immer nur eine begrenzte Lebenszeit, so dass sich unausweislich irgendwann die Frage nach dem „Danach“ stellen würde.
Die Veranstaltung am 11. März 2026 im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer in Bremen wurde organisiert von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und der Palästinensischen Gemeinde Bremen und Umgebung.
Begrüßung und Moderation: Dr. Detlef Griesche (DPG Bremen)