RT-Deutsch: "Gleich mit der Propaganda-­Keule begrüßt"

Iwan Rodionow, Chefredakteur von RT Deutsch, im Gespräch mit weltnetz.tv
20. 11. 2014
Video: 
weltnetz.tv
Länge: 
00:25:26
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Ohne viel medialen Wirbel ist der deutschsprachige Service des russischen Auslandsfernsehens RT (ehemals Russia Today) in der ersten Novemberwoche online gegangen. Das Team besteht nur aus einem halben Dutzend junger Journalisten und produziert zunächst nur für die Internetseite. Dennoch war das mediale Echo auf die Initiative enorm – negativ. Fast Unisono wurde das Medienprojekt verrissen. Deutsche Journalisten und Branchenvertreter gingen dabei wenig zimperlich vor. Kaum ein Artikel kam ohne den Propaganda-Vorwurf aus, andere berichteten abfällig über die "besonders kurzen Röcke" der Moderatorin. Weltnetz.tv genügte das nicht. Wir wollten von Iwan Rodionow wissen, wie er zu den harschen Vorwürfen seiner deutschen Kollegen steht, wie unabhängig die redaktionelle Arbeit ist und um welche Inhalte es bei dem Projekt gehen wird. Viele Vorwürfe seien geäußert worden, ohne dass die Kritiker das Programm angeschaut haben, sagte er: "Wir wurden gleich mit der Propaganda-Keule begrüßt."

Sehen Sie hier Weltnetz.tv-Redakteur Harald Neuber im Gespräch mit Iwan Rodionow.

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Iwan Rodionow, Chefredakteur von RT Deutsch
weltnetz.tv-Redakteur Harald Neuber