Eine Millionen Besucher wurden beim Hessentag in Fulda erwartet. Die größte Ausstellungefläche hat die Bundeswehr in Beschlag genommen. Dazu gibt es die Forderung “Friedlicher Hessentag ohne Bundeswehr.”
Bereits im Vorfeld thematisierte das Bündnis „Friedlicher Hessentag“ aus über 40 Organisationen, Gewerkschaften und Verbänden bei wöchentlichen Kundgebungen in der Fuldaer Innenstadt die Militärwerbung auf Volksfesten und bei Minderjährigen. Von der hessischen Landesregierung erwartet das Bündnis, dass sie sich an das hält, was in der Verfassung des Landes Hessen steht:
Artikel 69: (1) Hessen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Der Krieg ist geächtet. (2) Jede Handlung, die mit der Absicht vorgenommen wird, einen Krieg vorzubereiten, ist verfassungswidrig.
Hauptrednerin des Bündnisses zum Hessentag war Ulrike Eifler von Gewerkschaften für Abrüstung. Ihre Rede thematisiert Militarisierung und zur Finanzierung dieser den Sozialkahlschlag der Regierung. Darüber hinaus gab es Musikbeiträge von insgesamt 6 Musikern und Redebeiträge von Jugendlichen.
Weitere Informationen, Fotos und Material: https://www.friedlicher-hessentag.de