Die Flottille wurde von Israel angegriffen. 22 Boote wurden unter Kontrolle gebracht und 175 Aktivisten verschleppt. Die Haftbedingungen in den israelischen Abschiebe-Gefängnissen waren brutal und grausam.
Die Global Sumud Flotilla hatte im April 2026 den Versuch gestartet, mit über 70 Schiffen und mit über 1000 Teilnehmern aus 70 Ländern von Barcelona über das Mittelmeer nach Gaza zu gelangen.
Die Flotilla wurde von Israel angegriffen. 22 Boote wurden unter Kontrolle gebracht und 175 Aktivisten zunächst auf ein Gefängnisschiff und dann in verschiedene Abschiebungsgefängnisse verschleppt. Das Schiff „Handala II“ ist über verschiedene Häfen in Skandinavien bis nach Kiel gelangt. Nach einer Havarie musste es zurückkehren nach Dänemark und musste leider die geplante Solidaritätstour nach Bremerhaven abbrechen. Fünf Crewmitglieder (darunter zwei Norwegerinnen, eine israelische Jüdin und ein Deutscher) kamen am 16. August zu einer Solidaritätsveranstaltung nach Bremen. Sie berichteten als direkt Betroffene über die brutalen Angriffe der israelischen Marine und über die Haftbedingungen in den verschiedenen israelischen Abschiebegefängnissen.
Veranstaltet von: AK Nahost, Seeds of Palestine, Bremer Friedensforum