Noriega: Vom CIA-Mann zum Ziel der USA

Der ehemalige Militärmachthaber wurde nun in sein Heimatland ausgeliefert
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Telesur
Untertitel: weltnetz.tv

Moderator: Wir werfen nun einen Blick in die Geschichte. Schauen wir, wie der ehemalige General aus Panama, Manuel Antonio Noriega, von einem Verbündeten der USA zu deren Feind wurde.

Sprecherin: Am 3. Januar 1990 ergab sich der ehemalige Staatschef Panamas den US-Truppen. Diese waren wenige Tage zuvor mit dem Ziel in das Land eingefallen, Noriega festzunehmen. Zum Zeitpunkt der Invasion war George Bush Sr. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die ersten Militäroperationen der USA hatten am 20. September 1989 begonnen. Die US-Luftwaffe flog von diesem Datum an vor allem Luftangriffe auf Panama-Stadt und Colón, unweit des Eingangs zum transatlantischen Panama-Kanal.

Die Stadtteile El Chorrillo und San Miguelito waren von den Luftangriffen am stärksten betroffen. Nach Schätzungen von sozialen Organisationen aus Panama kamen dabei rund 3.000 Menschen zu Tode.

Dabei unterhielten Noriega und die US-Regierung zunächst sehr enge Kontakte. Vor allem, weil der starke Mann Panamas auch auf der Gehaltsliste des Geheimdienstes CIA stand. Von der CIA erhielt Noriega sogar Belohnungen für seine Kooperation.

Die USA entzogen ihrem Verbündeten erst die Hilfe, als Vorwürfe wegen Drogenhandels, Geldwäsche und politischer Morde gegen ihn laut wurden. Nach seiner Festnahme wurde Noriega in die USA gebracht und dort zu 40 Jahren Haft verurteilt. Wenige Jahre später wurde er dann nach Frankreich ausgeliefert.

Untertitel: Harald Neuber, wetnetz.tv

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